Projekt
Die Deponie Bärengraben wurde von Mitte der 1960er Jahre bis 2010 in einem alten Steinbruch bei Würenlingen betrieben. 1985 wurde festgestellt, dass mit Chlorid, Sulfat und Nitrat belastetes Sickerwasser aus der Deponie ins Aaretal-Grundwasser gelangt. 1992 beschloss das Konsortium Bärengraben, Sanierungsmassnahmen zu ergreifen, um die Emissionen auf "ein umweltverträgliches Mass zu reduzieren". Die ab 1995 implementierten Massnahmen beinhalteten die Fassung des Deponiesickerwassers und des Deponiegases. Die von uns beurteilten Monitoring-Daten zeigen, dass die Deponie Bärengraben trotz der Sanierungsmassnahmen immer noch Stoffe emittiert. Die Konzentrationen lagen dabei jedoch unter den Sanierungsschwellenwerten der Altlasten-Verordnung, d.h. die Deponie ist im heutigen (gesicherten) Zustand als nicht sanierungsbedürftig einzustufen. Werden die Sicherungsmassnahmen abgestellt oder funktionieren nicht mehr, könnte die Deponie Bärengraben nach unserer Einschätzung hinsichtlich des Schutzes des Grundwassers wieder sanierungsbedürftig werden.
Unsere Leistungen
- Sichten der jährlichen Monitoring-Berichte
- Erarbeitung Standortmodell
- Altlastenrechtliche Beurteilung, Verfassen eines Statusberichts
Ausführungsperiode
von 2012 bis 2022
Auftraggeber
Abteilung für Umwelt Kanton Aargau
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